Häftling nimmt sich in Zelle der JVA-Hagen das Leben

Hagen. Der 50 Jahre alte Ralf Adolf Sch. hat sich in der Justizvollzugsanstalt Hagen in seiner Zelle das Leben genommen. Sch. befand sich wegen Widerstandes gegen die Staatsgewalt und Körperverletzung seit 18. August in Untersuchungshaft.

Es ist der zweite Fall von Selbsttötung in einer NRW-Gefängniszelle innerhalb von vier Tagen: Am Donnerstag wurde der zweifache Mörder und Mafia-Kronzeuge Michael P . (49) in der Wuppertaler Haftanstalt tot aufgefunden – am Sonntag nahm sich Ralf Adolf Sch. (50), bekannt geworden als „Dahler Polizei-Quälgeist “, im Hagener Gefängnis das Leben.

Beide Suizide haben gemeinsam, dass sich die Häftlinge mit einem Gürtel erhängten. Im Wuppertaler Fall an einem Regal, im Hagener Fall an einem Heizungsrohr. Dennoch werden Gürtel im Vollzugsalltag nicht als Gefahr eingestuft: „Die landesweit gültige Bekleidungsordnung lässt Ledergürtel ausdrücklich zu“, erklärt der Leiter für Sicherheit und Ordnung der JVA-Hagen, Schmale.
Polizei in Dahl den Krieg erklärt

Ralf Adolf Sch. befand sich wegen Widerstandes und Körperverletzung seit 18. August in Untersuchungshaft. Die Vorwürfe, die in einem seit Ende Oktober laufenden Verfahren vor dem Amtsgericht geklärt werden sollten: Er habe der Polizei in Dahl regelrecht „den Krieg erklärt“, dort Türschlösser verklebt, Briefästen zerdeppert, einen Monitor kaputt geschlagen.

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