Drohung gegen Jugendamt

Als Tobias N. zum Freitaler Jugendamt ging, hatte er noch Hoffnung. Im vergangenen Sommer hatte die Behörde ihm und seiner Lebensgefährtin das gemeinsame Kind weggenommen und in einem Heim untergebracht. Anfang September dann das Gespräch im Amt, zu dem Tobias N. von seiner Mutter begleitet wurde. Geholfen hat dieser Termin dem Mann nicht.

Die Behörde stellte sich quer. „Wir wurden regelrecht abserviert“, sagt er leise, noch heute sichtlich erschüttert.

Niemand habe mit ihm reden wollen. Beim Verlassen des Zimmers der zuständigen Mitarbeiterin soll er dann zu seiner Mutter gesagt haben: „Da können wir ja nur noch das Heim anbrennen und das Jugendamt gleich mit.“ Damit hatte sich Tobias N. der Störung des öffentlichen Friedens und des Androhens einer Straftat schuldig gemacht. Nun musste er sich deshalb vor dem Amtsgericht in Dippoldiswalde verantworten. Vor Richter Heinz-Christian Mansch gibt er zu, genau diese Worte gebraucht zu haben. „Das ist im Affekt passiert“, sagt er und versichert, dass sie zu keiner Zeit ernst gemeint waren. Er habe sich einfach nicht anders zu helfen gewusst und gehofft, mit diesen drastischen Worten ein Umdenken beim Jugendamt erreichen zu können.

Mit der Miete im Verzug

 

Verfahren eingestellt

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http://m.sz-online.de/nachrichten/drohung-gegen-jugendamt-3394423.html

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