Mettmann: Anwältin kritisiert das Mettmanner Jugendamt

Vorwurf: Das zwei Monate alte Kind einer 19-Jährigen sollte in einem Heim untergebracht werden.

Tränen, Hilflosigkeit, Ohnmacht – eine 19-jährige junge Mutter war gestern Morgen völlig verzweifelt. Gemeinsam mit ihrem zwei Monate alten Kind und ihrer Rechtsanwältin hatte sie einen Termin beim Mettmanner Jugendamt.

„Es ging darum, die Wohnverhältnisse der jungen Frau zu klären“, sagt Ute Hasskamp. Die Düsseldorfer Rechtsanwältin, Expertin für Familien- und Strafrecht, betreut die 19-Jährige, die aus Mettmann stammt, jetzt aber in Leverkusen wohnt.

Nach Angaben der Rechtsanwältin wohnt die junge Mutter in Leverkusen in „geordneten Verhältnissen“. Der Säugling habe ein eigenes Kinderzimmer, dem Kind gehe es gut, die Mutter sei gerade erst in die renovierte Wohnung eingezogen. Doch genau das habe das Mettmanner Jugendamt offenbar nicht überprüfen wollen oder können, weil erst Amtshilfe aus Leverkusen erforderlich war, um die Wohnung zu besichtigen, berichtet die Rechtsanwältin. Statt dessen habe das Jugendamt von seinem „Aufenthaltsbestimmungsrecht“ für den Säugling Gebrauch machen wollen. (…weiterlesen…)

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/mettmann/anwaeltin-kritisiert-das-mettmanner-jugendamt-aid-1.4321171

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