Wideraufnahmeverfahren Gustl Mollath

beamtendumm.de: Gustl Mollath: ich kann ihn verstehen

focus.de: Ein Held zerstört sich selbst – sogar Unterstützer verstehen ihn nicht mehr

30.07.2014 Exklusiv-Interview mit Herrn Mollath

behördenstress.de: Prozess ohne Vertrauen – Gustl Mollath im Interview

Süddeutsche: Der Angeklagte hat das Wort

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Rudolf Heindl †

LAUF – Der ehemalige Laufer Stadtrat und Richter im Ruhestand, Rudolf Heindl ist tot.

Heindl starb bereits am 1. August nach einer längererer Krebserkrankung im Alter von 72 Jahren. Zuletzt wohnte er mit seiner Frau Zerrin in Hartmannshof.

Rudolf Heindl studiert in Erlangen Jura und ging in den Staatsdienst. Als Richter war er zunächst am Amtsgericht in Lauf tätig, im Wappensaal des Wenzelschlosses sprach er bis Anfang der 80er Jahre Urteile. Mit dem Umzug des Gerichts wechselte er nach Hersbruck. Anfang der 90er Jahre ging er nach internen Auseinandersetzungen mit der bayerischen Justiz und der drohenden Versetzung in die neuen Bundesländer vorzeitig in Pension.

Heindls politische Karriere begann 1978, als er für die SPD in den Laufer Stadtrat und in den Kreistag gewählt wurde. In der Stadt stieg er zum Fraktionssprecher auf und blieb dies bis zu seinem Ausscheiden aus dem Rat 1988, weil er nach Kersbach umgezogen war. Im Stadtrat war Heindl der kommunalpolitisch sehr engagierte Widerpart des CSU-Sprechers Gerhard Voack, mit dem er sich regelmäßig intellektuelle Wortgefechte lieferte.

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https://n-land.de/news/lauf/rudolf-heindl

Wende im Fall Kuwalewsky: Alle vier Kinder dürfen zuhause bleiben

Lambrecht/Klingenmünster – Der Fall Maximilian Kuwalewsky (wir berichteten) ist längst zu einem Fall „Familie Kuwalewsky“ geworden. Nun scheint für Mutter Andrea und die vier Kinder ein glücklicher Ausgang in Sicht.

 Die Kinder waren nach der Scheidung der Eltern auf amtliche Anordnung in einem Kinderheim in Silz untergebracht worden. Maximilian (12) war im Juni während eines Besuchs bei seiner Mutter weggelaufen, weil er nicht wieder ins Heim zurück wollte.

Nachdem seitens des Jugendamts zugesichert wurde, dass Maximilian bei seiner Mutter bleiben dürfe, sollten die anderen drei Geschwister jedoch schon am 21. August in ein 300 Kilometer entferntes Kinderheim in Kassel (Hessen) verlegt werden.

Benjamin (10), Johanna (9) und Tillmann (6) erfuhren erst bei einem Umgangstermin mit ihrer Mutter und Mitarbeitern des Jugendamts Kreis Bad Dürkheim auf der Burg Landeck in Klingenmünster am 20. August davon – und weigerten sich, mit den Begleitpersonen zurück ins Kinder- und Jugenddorf in Silz zu fahren.

Die beiden Umgangsbegleiterinnen des Jugendamts riefen die Polizei. Die Beamten der Polizeiinspektion Bad Bergzabern durften oder wollten jedoch keine Gewalt anwenden, um die Kinder wieder ins Auto zu setzen.

Im Burghof hatten sich derweil zahlreiche Unterstützer von Andrea Kuwalewsky eingefunden, darunter auch Vertreter der Piratenpartei Landau  und Petra Litzenburger, 1. Vorsitzende der „Elterninitiative gegen Mobbing und Gewalt an Schulen (EMGS) e. V.“.

Litzenburger begleitet die Familie seit einiger Zeit, da Andrea Kuwalewsky dem Heim Misshandlungen sowie fahrlässiges und nachlässiges Verhalten gegenüber ihren Kindern vorwirft. Das Heim hatte die Vorwürfe zurückgewiesen. Dennoch soll gegen zwei Mitarbeiter Strafanzeige gestellt worden sein.

“Ich wollte nur zu meiner Mutter”

“Gutachten ignoriert”

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