43-Jähriger erhängt sich in der Zelle

Schon wieder hat sich ein Häftling in seiner Zelle in der JVA Köln-Ossendorf erhängt. Der 43-Jährige saß wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Erst vor rund zehn Tagen hatte sich ein U-Häftling in der Justizvollzugsanstalt umgebracht.  

Erneuter Todesfall im „Klingelpütz“: Ein 43 Jahre alter Mann hat sich am Montagnachmittag in seiner Zelle umgebracht. „Er hat sich das Leben genommen, in dem er sich erhängte“, teilte die Justizvollzugsanstalt Ossendorf in einer Erklärung mit. Es ist der zweite Selbstmord binnen weniger Tage in dem Gefängnis. Vor rund zehn Tagen brachte sich ein stark sehbehinderter Mann um, der wegen des Verdachts des Totschlags im „Klingelpütz“ saß. Der Mann soll einen Freund in Deutz erschossen haben.

In dem tragischen aktuellen Fall fanden Mitarbeiter den Verdächtigen gegen 15.50 Uhr in seiner Einzelzelle auf. Die alarmierten Sanitäter, der Notarzt und Bedienstete versuchten den 43-Jährigen zu reanimieren. „Der Mann wurde aus der Zelle auf den Flur getragen und dort versucht wiederzubeleben“, sagte der stellvertretender Anstaltsleiter Wolfgang Schriever. Die Rettungsversuche hätten mehrere Bedienstete miterlebt, einige waren geschockt. „Sie wurden von uns nach Hause geschickt und gestern Morgen psychologisch betreut“, ergänzte Schriever. Der Notarzt habe eine halbe Stunde nach dem Fund den Tod des Gefangenen festgestellt.

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