Gökhan A. (†24) wurde erhängt und gefesselt in seiner Zelle aufgefunden

Schwester des JVA-Toten: „Es war Mord“

Berlin – Gökhan A. (†24) wurde am 13. Juli mit gefesselten Händen und stranguliert in seiner Zelle in der JVA Moabit gefunden. Angeblich Selbstmord. Doch: Eine Mordkommission ermittelt in diesem seltsamen Todesfall. Jetzt spricht die Schwester des Toten (Aktenzeichen 234 U Js 3204/14). Und sie behauptet: „Mein Bruder hat niemals Selbstmord begangen. Es war Mord!“

Wir treffen Gönül A. (27) auf dem Friedhof Neukölln. Nicht nur ihre schwarze Kleidung, auch ihr Blick zeigt tiefe Trauer. Jeder Schritt in Richtung des Grabes ihres geliebten Bruders fällt ihr sichtlich schwer. Drei Tanten, ein Cousin und ihr Ehemann unterstützen die junge Frau bei diesem schweren Gang.

Gönül A. versucht stark zu bleiben. Sie kniet vor dem Grab nieder und betet für ihren Bruder, oder Kumpel“, wie sie ihn nennt. „Mein Bruder und ich hatten ein sehr gutes Verhältnis. Wir waren eher Freunde als Geschwister. Er war ein toller Bruder und Onkel seiner beiden Neffen. Sein Herz war sehr sauber“, sagt sie. Die Schwester hat ihren Bruder zuletzt vor zwei Monaten im Gefängnis besucht.

„Als ich bei ihm war, habe ich gespürt das was nicht in Ordnung war. Ich habe immer wieder nachgefragt, ob es ein Problem gäbe. Doch er hat es verleugnet“, erzählt sie. (…weiterlesen..)

http://www.bild.de/regional/berlin/jva/schwester-glaubt-nicht-an-selbstmord-37247914.bild.html

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