„Zwölf Stämme“: Sektenaussteiger bekommen ihre Kinder zurück

Nachdem eine Familie die fundamentalistische Glaubensgemeinschaft „Zwölf Stämme“ verlassen hat, durften die Kinder zu ihren Eltern zurückkehren. Sie waren zuvor wegen Prügelvorwürfen in Pflegefamilien untergebracht gewesen.

In den Fall der christlichen Sekte „Zwölf Stämme“ im bayerischen Klosterzimmern ist Bewegung gekommen: Eine der Familien, denen im September das Sorgerecht entzogen worden war, ist wieder mit ihren Kindern vereint. Die Eltern hatten zuvor die urchristliche Glaubensgemeinschaft verlassen, berichtet der Bayerische Rundfunk.

Eines der beiden Kinder konnte demnach bereits Anfang März, das andere in den Osterferien zurück zu den Eltern, nachdem das Familiengericht im Rahmen der Hauptverhandlung so entschieden hatte. Die Eltern hätten sich als Aussteiger von der Prügelerziehung der „Zwölf Stämme“ distanziert, sagte ein Sprecher des Gerichts. Über weitere Sorgerechtsfälle werde noch verhandelt, Entscheidungen könnten in den kommenden Wochen fallen.

Prügel als Erziehungskonzept

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http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/christensekte-zwoelf-staemme-aussteiger-bekommen-kinder-zurueck-a-1029728.html

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