Genossen sehen „ein Dilemma“

Bochum.  SPD-Ratsherr und Jugendhilfe-Unternehmer Gerd Lichtenberger stellt sich SPD-Fraktion und dementiert Vorwürfe gegen seine Firma.

Genossen sehen „ein Dilemma“

Gegenüber dem Fraktionsvorstand und der SPD-Fraktion hat sich der durch eine Monitor-Berichterstattung angegriffene Ratsherr Gerd Lichtenberger (63) am Montag zu Vorwürfen geäußert, seine Life Lebenshilfe GmbH würde einen elfjährigen Jungen unter unzureichenden Umständen in Ungarn unterbringen.

„Für mich und meine Kollegen waren die Erläuterungen nachvollziehbar“, sagt Fraktionsvorstandsmitglied Hermann Päuser. Gleichwohl räumte er ein, dass viele Genossen angesichts der Reputation von Monitor und der glaubwürdigen Äußerungen Lichtenbergers „vor einem Dilemma stehen. Einer kann nur Recht haben“. Lichtenberger habe kritische Fragen beantwortet, so zu der von ihm gegründeten und nun von seiner Tochter geleiteten Web-Schule, die im betreffenden Fall eine Rolle spielt.

Päuser hat als Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses eine Info-Veranstaltung für Rats- und Ausschussmitglieder mit Jugendamts-Chef Dolf Mehring initiiert (Dienstag, 11 Uhr). Dabei soll es um das Thema „Individualpädagogik in Bochum“, aber nicht ausschließlich um die Life Jugendhilfe gehen.

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