Kinderschutzbund Gelsenkirchen rechnete für Neustart kft ab

Gelsenkirchen. Bis Mittwochabend hieß der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Thomas Frings, der seit 1. Mai vom Dienst im Jugendamt freigestellt ist. Stadt storniert Ferienfreizeiten in Ungarn.
Auch der Gelsenkirchener Ortsverband des Deutschen Kinderschutzbundes (DKSB) ist in den Skandal um die Betreuung von Jugendlichen im ungarischen Pecs verwickelt. Verwickelt, weil der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Thomas Frings heißt – besser gesagt, bis Mittwochabend hieß. Auf einer außerordentlichen Versammlung wählten die Kinderschützer gestern Abend einen komplett neuen Vorstand.Dem seit 1. Mai freigestellten stellvertretenden Jugendamtsleiter wurde bereits vom DKSB-Landesverband NRW mit Verweis auf die öffentliche Diskussion nahe gelegt, sein Amt ruhen zu lassen, „bis die Sachlage eindeutig geklärt ist“. Schadensbegrenzung also.
Konkreten Fall gefunden

Und so sah die Verwicklung aus: Der Ortsverband der Kinderschutzorganisation hat die Kosten für die Unterbringung von Kindern und Jugendlichen in der Einrichtung der Neustart kft in Pecs berechnet, also die Buchführung übernommen. Im Gegenzug sind die Leistungen des DKSB mit 5 Euro pro Tag pro betreutem Jugendlichen honoriert worden. Zu den Leistungen gehörte auch, dass der Kinderschutzbund für alle betreuten jungen Menschen auch im Ausland eine Haftpflichtversicherung abschließt. (…weiterlesen…)

http://www.derwesten.de/staedte/gelsenkirchen/kinderschutzbund-gelsenkirchen-rechnete-fuer-neustart-kft-ab-id10644540.html

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