Pressemitteilung der St. Augustinus Heime GmbH vom 06.05.2015 im Zusammenhang mit der Berichterstattung zur Jugendhilfe in Gelsenkirchen

Am 02.05.2015 hat die St. Augustinus Heime GmbH als Träger der Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung St. Josef unter anderem darüber informiert, dass es auf Unternehmensebene keine Absprachen und Verbindungen mit der ungarischen Firma „Neustart kft“, welche von den beiden Leitern des Gelsenkirchener Jugendamtes gegründet wurde, gibt und gegeben hat.

Seit heute Morgen hat sich eine veränderte Sachlage ergeben: Die St. Augustinus Heime GmbH musste feststellen, dass es zwischen der Leiterin der Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung St. Josef, Frau Anja Gresch, und der Firma „Neustart“  Verbindungen gegeben hat. Auf Vereinbarungen zwischen Frau Gresch persönlich, der Firma „ Neustart“ und dem Deutschen Kinderschutzbund wurde bereits vom Deutschen Kinderschutzbund in seiner heutigen Pressemitteilung hingewiesen. Der St. Augustinus Heime GmbH liegt seit heute Morgen ein Informations-Flyer der „Neustart kft“ vor, in dem die Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung St. Josef als „deutscher Kooperationspartner“ bezeichnet wird. Als Ansprechpartnerin wird in diesem Flyer ebenfalls die Leiterin der Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung St. Josef, Frau Anja Gresch, benannt. Die Erstellung des Flyers und jegliche Verbindung mit der „Neustart kft“ sind ohne Wissen der Organe der St. Augustinus Heime GmbH erfolgt.

Um eine lückenlose und rückhaltlose Aufklärung – auch unter Achtung der Persönlichkeitsrechte der betroffenen Mitarbeiterin – zu gewährleisten, wurde Frau Anja Gresch heute vorerst von ihren Verpflichtungen als Leiterin der Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung St. Josef entbunden. Zudem wird die St. Augustinus Heime GmbH den Landschaftsverband Westfalen-Lippe als für die Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung St. Josef zuständige Aufsichtsbehörde um Unterstützung bei der Aufarbeitung der Zusammenhänge bitten. Darüber hinaus werden rechtliche Schritte erwogen.

Der Wille und die Bereitschaft der St. Augustinus Heime GmbH, zur Aufklärung der im Raume stehenden Vorwürfe beizutragen,  sind am heutigen Tage zudem in einem Schreiben an den Rechts- und Ordnungsdezernenten der Stadt Gelsenkirchen, Herrn Stadtrat Dr. Schmitt, betont worden.

Im Übrigen bleibt es bei der Feststellung, dass über die Einleitung einer Jugendhilfemaßnahme in Ungarn ausschließlich das zuständige Jugendamt und der Inhaber des Personensorgerechts für den Minderjährigen entscheiden können. Die Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung St. Josef und die St. Augustinus Heime GmbH verfügen hierzu über keine Rechtsmacht.

http://st-augustinus.eu/newsuebersicht/?tx_ttnews[tt_news]=831&cHash=1aa7bfd5744d6f3cd9e0119d4ec3a2c8

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