Neustart des Kinderschutzbundes Gelsenkirchen läuft stockend

Gelsenkirchen. Der Termin für die außerordentliche Sitzung des Gelsenkirchener Kinderschutzbundes stand schon länger fest. Dann überrollten die Ereignisse den Verein.

Die Situation ist bizarr: 45 stimmberechtigte Mitglieder der Gelsenkirchener Ortsgruppe des Deutschen Kinderschutzbundes (DKSB) sitzen in der Hinterhof-Werkstatt an der Albertstraße 44. Zwischen auf Hochglanz polierten Oldtimern findet diese außerordentliche Versammlung mit unplanmäßigem Anstrich statt.

Dazu eingeladen hatte der Vorstand bereits am 20. April. Unter anderem, um wegen gestiegener Anforderungen an die Kinderschützer zwei zusätzliche Beisitzer in den Vorstand zu wählen. Aber auch, um über die neue DKSB-Immobilie in Bulmke zu informieren. Doch dann überschlugen sich die Ereignisse.

Vize-Posten kommissarisch besetzt

Die WAZ erfuhr Stunden vor diesem Treffen aus unterschiedlichen Quellen, dass es Mittwochabend zu einer außerordentlichen Wahl eines neuen, kommissarischen Vorstands kommen sollte. Der Grund dafür trägt den Namen Thomas Frings, seines Zeichen wegen der „Pecs-Connection“ freigestellter Jugendamts-Vize und … stellvertretender Vorstandsvorsitzender des DKSB Gelsenkirchen. Erwartungsgemäß sitzt er nicht am Vorstandstisch. Er sitzt nirgends, weil er sein Amt ruhen lässt. Am Ende des Treffens zwischen Autos wird Rolf Lutz kommissarisch mit Frings’ Amt betraut. (…weiterlesen…)

http://www.derwesten.de/staedte/gelsenkirchen/neubeginn-des-kinderschutzbundes-gelsenkirchen-nicht-ganz-geglueckt-id10646707.html

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