Life GmbH schuldet der Stadtverwaltung noch Belege

DORSTEN „Wen interessiert das noch?“ Gerd Lichtenberger, Geschäftsführer der Life GmbH, reagierte am Dienstag ungehalten, als er von der Dorstener Zeitung auf den „Fall Paul“ angesprochen wurde. Aber die Redaktion lässt nicht als Einzige diesen Fall rund um die Unterbringung des Jungen in Ungarn nicht ruhen.

Friedhelm Fragemann, SPD-Fraktionsvorsitzender, ist einer von denen in Dorsten, den der „Fall Paul“ nicht ruhen lässt. Und auch die Stadtverwaltung hätte gerne von Lichtenberger „belastbare Nachweise“, wie der Junge in Ungarn von Mitarbeitern seiner „Life GmbH“ begleitet wurde.

Einige „kritikwürdige“ Punkte

Fragemann hatte in seiner Funktion als SPD-Ratsherr bei Bürgermeister Tobias Stockhoff Akteneinsicht in den „Fall Paul“ verlangt und auch bekommen. Im Ergebnis stellt Fragemann nun fest: „Es gibt nichts, was rechtlich zu beanstanden wäre. Aber: Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hält in seiner fachlichen Einschätzung einige Punkte für kritikwürdig.“

Fragemann zählt auf: „Die Betreuung des Dorstener Jungen im Ausland“, die „nicht altersgemäße Beteiligung des Jungen“ und die „fragwürdige fachliche Eignung des ungarischen Betreuers“, alles Punkte, die die SPD in Dorsten ebenfalls angezweifelt habe. Gleichzeitig gibt Fragemann aber auch sein Fazit nach Akteneinsicht so wieder: „Am Ende hat der Junge von der Maßnahme profitiert.“

Form und Umfang der Betreuung sind strittig …

„Bei einem Bierchen“ … (…weiterlesen…)

http://www.dorstenerzeitung.de/staedte/dorsten/Fall-Paul-Life-GmbH-schuldet-der-Stadtverwaltung-noch-Belege;art914,2788451

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