Kinderklau durch Inobhutnahme

Beitrag bei Frontal 21 – falsche Gutachten vor Familiengerichten

Gestern Abend wurde wieder einmal in der Presse über die katastrophale Qualität der Gutachten in Verfahren wegen Sorgerecht und Umgangsrecht berichtet. In dem Bericht von Frontal 21 – Gutachten im Sorgerecht und Umgangsrecht wurde auch über einen unserer Fälle berichtet. Während Frau Thelen von meinem Vater Elmar Bergmann vertreten wurde, haben wir den Vater des Kindes vertreten.

Kinderklau durchs Jugendamt – eine Inobhutnahme ohne Maß und Verstand

Der Fall beinhaltet leider noch mehr Katastrophen als das völlig unbrauchbare Gutachten in dem Verfahren wegen Sorgerecht. Auch im Umgangsrecht wurde so ziemlich alles falsch gemacht, was falsch gemacht werden konnte.

Inobhutnahme statt Hilfe

Es handelt sich zunächst um eine Inobhutnahme durch das Jugendamt, welche so ziemlich alle Regeln verletzte, die es für solche Maßnahmen gibt. Statt einer Familie zu helfen, welche aufgrund äußerer Umstände stark belastet wurde, ließ sich das Jugendamt ohne jegliche Prüfung auf die wilden und übertriebenen Beschreibungen einer extrem jungen und unerfahrenen Familienhelferin ein. Im Verfahren wegen Sorgerecht wurde durch das OLG später festgestellt, dass ein einfaches Gespräch mit dem Vater und den Familienhelfern die meisten Probleme hätte beheben können. Allerdings ist der Vater Niederländer und spricht nur schlecht deutsch, man hätte sich also schon die Mühe machen müssen, vor der Inobhutnahhme durch das Jugendamt mittels eines Dolmetschers die Fakten zu klären. Stattdessen wurden die Aussagen der unerfahrenen Kraft genauso ungeprüft übernommen, wie die Erzählungen einer unter postnatalen psychischen Problemen und enormem familiären Stress leidenden Mutter. Keiner der Mitarbeiter des die Inobhutnahme durchführenden Jugendamtes kam auf die Idee, beruhigend auf die Eltern einzuwirken oder den Vater in die Problemlösung einzubinden.

Inobhutnahme ohne Gefahr in Verzug

 

Sorgerechtsentzug ohne Grund

 

Sorgerecht entzogen – ohne Überprüfung

 

Familienpsychologisches Gutachten unbrauchbar

krimineller Kindesentzug durch das Jugendamt

Folgen für das Jugendamt?

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http://www.anwalt-kindschaftsrecht.de/inobhutnahme-kinderklau-durchs-jugendamt-sorgerecht-entzogen-ohne-grund/

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Life: CDU will Prüfungsamt einschalten

Nach einem offenen Brief an Sozialdezernentin Britta Anger und einer Anfrage im Rat geht die CDU-Fraktion in Sachen „Life Jugendhilfe“ einen Schritt weiter. Sie will beantragen, dass das Rechnungsprüfungsamt „sämtliche Vorgänge untersuchen“ soll, die im Zusammenhang mit der Bochumer Jugendhilfe-Organisation und ihrem Geschäftsführer, SPD-Ratsherr Gerd Lichtenberger, stehen. „Wir wollen Klarheit, dass alles mit rechten Dingen zugegangen ist“, so Fraktionsvorsitzender Christian Haardt. Hintergrund für den Antrag seien Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Essen gegen Lichtenberger, „aber auch der Umstand, dass die Verwaltung die bisher gestellten Fragen nur unzureichend und unvollständig beantwortet hat“. (…weiterlesen…)

http://www.derwesten.de/staedte/bochum/life-cdu-will-pruefungsamt-einschalten-aimp-id11072391.html#plx2123059373

Jugendamt schaltet Staatsanwalt ein

Netphen/Siegen.   Die Vorgänge um das Heim in Netphen-Salchendorf, das wegen „massiver Gefährdung des Kindeswohls“ geräumt wurde, ziehen Kreise. Nach der Veröffentlichung meldeten sich ehemalige Bewohner beim Jugendamt.

Das Jugendamt des Kreises Siegen-Wittgenstein hat am Mittwoch die Staatsanwaltschaft offiziell über Vorgänge in den Wohngruppen unterrichtet, die die Behörde dazu veranlasst hat, wegen „massiver Kindeswohlgefährdung“ Jugendliche aus dem Heim herauszuholen und sie in Obhut zu nehmen.

19 Kinder und Jugendliche waren am Montagabend in Obhut genommen worden, zwei weitere am Tag danach. Ein älterer Jugendlicher, so Torsten Manges, Sprecher der Kreisverwaltung, sei auf eigenen Wunsch in der Wohngruppe geblieben. Die Entscheidung, wo er in Zukunft betreut wird, „überlassen wir dem zuständigen Jugendamt“. Die Sieben- bis 17-Jährigen stammen nicht aus dem Kreisgebiet, sie waren von auswärtigen Jugendämtern in die Obhut des — „freien“ — Trägers gegeben worden.

Aufarbeitung der Vorkommnisse

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http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-siegen-kreuztal-netphen-hilchenbach-und-freudenberg/jugendamt-schaltet-staatsanwalt-ein-id11073391.html

Jugendamt bringt 22 Kinder aus Heim in Sicherheit

Netphen-Salchendorf.   Das Kreisjugendamt hat am Montag 22 Kinder in Obhut genommen. Sie waren in einem privaten Kinderheim untergebracht. Dort sei Kindeswohl massiv gefährdet, heißt es.

Das Kreisjugendamt hat am Montagnachmittag 22 Kinder in Obhut genommen, die bis dato in einem privaten Kinderheim in Salchendorf untergebracht waren. „Wir stellten eine massive Kindeswohlgefährdung fest“, sagte Torsten Manges, Pressesprecher des Kreises. „Einen Einsatz dieses Ausmaßes hat es in Siegen-Wittgenstein bisher nicht gegeben.“ Die Heimleitung wollte sich gegenüber dieser Zeitung nicht zu den Vorwürfen äußern.

Das Jugendamt reagierte am Montagnachmittag auf einen Hinweis, dass die Kinder dort nicht gut untergebracht sind. Die Kinder, zwischen sieben und 17 Jahre alt, werden nun in der Bereitschaftspflege in Siegen-Wittgenstein betreut. Drei weitere Kinder waren, als das Jugendamt am Montagnachmittag einschritt, nicht greifbar, sie sollen sich aktuell noch in der Einrichtung befinden. Ob diese Kinder nun auch in Obhut genommen werden, ist laut Jugendamt noch nicht geklärt.

Privater Träger

Das Heim wird privat geführt und besteht schon seit vielen Jahren. Das Landesjugendamt in Münster prüft nun, ob der Leitung die Betriebserlaubnis entzogen wird. Ein Punkt dieser Prüfung werde auch die Überbelegung sein, so Karl Donath, Pressesprecher des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL). Zugelassen sind 16 Plätze. Im Heim lebten jedoch nach derzeitigem Stand 25 Kinder. Außerdem wertet der LWL die Protokolle aus, die in Gesprächen mit den Kindern angefertigt wurden.

Was sich hinter den Mauern des Heimes in Salchendorf abgespielt hat, ist noch nicht bekannt. Das Jugendamt äußert sich mit Hinweis auf die Persönlichkeitsrechte der Schutzbefohlenen dazu nicht. Die Entscheidung, das Kinderheim zu räumen, sei schnell getroffen worden, nachdem sich die Mitarbeiter in Gruppen mit den Kindern und Jugendlichen unterhalten hatten. Vorübergehend wurde hierfür auch die Gaststätte Zum Johannland genutzt. In den Gesprächen, die bis in den späten Abend dauerten, hätten einige Kinder dringend darum gebeten, nicht in das Heim zurückkehren zu müssen.

Suche nach anderen Betreuungsmöglichkeiten

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http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-siegen-kreuztal-netphen-hilchenbach-und-freudenberg/jugendamt-bringt-22-kinder-aus-heim-in-sicherheit-id11071784.html

Jubel-Empfang für Flüchtlinge – folgt bald der Kater?

Essen.  Deutschland hat Tausende Flüchtlinge mit offenen Armen empfangen – im Maischberger-Talk gab es auch skeptische Stimmen – folgt bald der Kater?

Deutschland empfängt die Flüchtlinge mit offenen Armen – und feiert sich selbst und sein neues Sommermärchen. Doch folgt auf den Jubel schon bald der Kater? Bei Sandra Maischberger in der ARD traf sich eine überraschend skeptische Runde.

Roger Köppel, Journalist und Neu-Politiker aus der Schweiz, gilt als jemand, der im Zweifelsfall lieber einen Freund verprellt, als einen knackigen Spruch auszulassen. Das spiegelt sich bisweilen auch in den Schlagzeilen der „Weltwoche“ wider, der Köppel als Chefredakteur vorsteht. „Schlepperkönigin Merkel“ überschrieb das Blatt kürzlich einen Kommentar, der sich sehr kritisch mit der Flüchtlingspolitik der deutschen Bundeskanzlerin auseinandersetzte. Die Deutschen, so stand da zu lesen, hätten „die Völkerwanderung nach Europa mit verschuldet“.

„Frau Merkel setzt falsche Anreize und falsche Botschaften“

Bei Maischberger wehrt sich Köppel vehement gegen den Vorwurf, ein fremdenfeindlicher Rechtsausleger zu sein. Er sagt: „Frau Merkel setzt falsche Anreize und falsche Botschaften.“ Bei der Entscheidung, die Grenze für Tausende in Ungarn gestrandete Flüchtlinge zu öffnen, habe sich die Bundesregierung über „berechtigte Ängste“ in der Bevölkerung hinweggesetzt.

Köppel: „Die Solidarität mit den Bürgern, die hier leben, wird völlig ausgeblendet. Es gibt da draußen viele ernsthafte Menschen, die sind keine Rassisten, die fragen sich: Was haben wir hier ausgelöst?“ Die Antwort schwingt unterschwellig mit – nämlich die womöglich unkontrollierbare „Völkerwanderung“, wie sie der Kommentator in Köppels Zeitschrift prognostizierte. Die Regierungen in Ungarn und anderen osteuropäischen EU-Ländern nähmen die Vorbehalten aus der Bevölkerung nur auf, mit Rassismus habe das nichts zu tun.

Bosbach sieht drohende Überforderung der Menschen

Dass dies in der Maischberger-Runde den Widerspruch der Grünen-Politikerin Claudia Roth oder des TV-Moderator Michel Friedman provozieren würde, war erwartbar. Überraschend kommt der dagegen die Unterstützung für Köppel. Etwa von Wolfgang Bosbach, Innenpolitiker der CDU. Die Grenzöffnung am vergangenen Wochenende, so Bosbach, sei „eine Einzelfallentscheidung“ gewesen, bei der es darum gegangen sei, „eine humanitäre Katastrophe abzuwenden“. Gehe dies aber so weiter, drohe „eine Überforderung“, denn es gebe auch Menschen, die sich Sorgen machten, etwa „um die Integrationskraft“ des Landes. Und das, betont der Christdemokrat, sei „nicht nur latenter Rassismus“, der sich da artikuliere.

Ähnlich sieht es Peter Robejsek, deutsch-tschechischer Politologe, der aus Prag zugeschaltet ist. Er spricht von der „gefühlten Gefahr“, die viele Menschen gerade in Osteuropa angesichts der aktuellen Flüchtlingsströme spürten. Die Regierungen nähmen dieses Gefühl ihrer Bürger auf und versuchten, „die Interessen ihrer Länder zu vertreten“.

Und noch einer tritt an diesem Abend angesichts der Jubelbilder der letzten Tage aus München, Dortmund, Berlin und anderen Städten, in denen die Züge mit den Flüchtlingen mit Applaus begrüßt wurden, kräftig auf die Euphoriebremse. Rolf-Dieter Krause, langjähriger Brüssel-Korrespondent der ARD und – anders als etwa sein Journalisten-Kollege Köppel – eigentlich ein Freund des eher bedächtigen Wortes, mahnt die Deutschen, sich „nicht an sich selbst zu besaufen“.

Solidarität mit den einheimischen Bürgern

Die Entscheidung, die Flüchtlinge ins Land zu lassen, sei zwar, so Krause weiter, „menschlich sehr anständig und richtig“ gewesen, aber auch „nicht ganz bis zum Ende gedacht“. Auch er mahnt, ähnlich wie Köppel, die „Besorgnis“ in Teilen der Bevölkerung ernst zu nehmen. Es gehe auch um die Solidarität mit den einheimischen Bürgern, denn: „Es wäre falsch, eine Belastung zu leugnen.“

Roger Köppel hat sich zu diesem Zeitpunkt bereits sichtlich entspannt im Sessel zurückgelehnt. Mit so viel Unterstützung für seine Position hatte er wohl nicht gerechnet. Er blickt in die Runde, zu Bosbach und Krause, ganz so als hätte er das Gefühl, zur Abwechslung mal ein paar neue Freunde gewonnen zu haben.

http://www.derwesten.de/kultur/fernsehen/jubel-empfang-fuer-fluechtlinge-folgt-bald-der-kater-id11072213.html

SPD geht auf Distanz zu Ratsherr Lichtenberger

Bochum.  Die SPD weist zwei Spenden vom Chef der Life Jugendhilfe und dessen Frau in Höhe von insgesamt 10 000 Euro zurück. Das wirft Fragen auf.

Die SPD Bochum geht auf Distanz zu ihrem Parteimitglied Gerd Lichtenberger, der im Zusammenhang mit individualtherapeutischen Maßnahmen seiner Life Jugendhilfe GmbH im Ausland in den Fokus der Medien und nun auch der Staatsanwaltschaft Essen gelangt ist (die WAZ berichtete). Parteivorsitzender Karsten Rudolph machte gestern öffentlich, dass der geschäftsführende Vorstand zwei im April gegebene Wahlkampfspenden von Lichtenberger und seiner Frau in Höhe von jeweils 5000 Euro nicht angenommen und mittlerweile die Rücküberweisung veranlasst habe.

„Ich habe die Notbremse gezogen, um Schaden von der Partei zu nehmen“, so Rudolph. Auslöser seien Spekulationen in Medienkreisen darüber gewesen, ob die Partei das Geld behalte oder nicht. „Das sieht zwar aus wie eine Vorverurteilung, und das tut uns auch leid“, so der SPD-Chef. Aber die Partei sei um Klarheit bemüht. Daher begrüße er die Forderung der CDU-Fraktion, alle Vorgänge im Zusammenhang mit der Life GmbH durch das Rechnungsprüfungsamt kontrollieren zu lassen. Dass die SPD damit von ihrem Ratsmitglied, das seit 1989 in der Partei und mittlerweile Vorsitzender des Stadtbezirks Süd ist, abrückt, dementiert der SPD-Chef nicht: „Wir stehen weder neben, hinter oder vor jemanden, über dessen Geschäfte wir nichts wissen.“ (…weiterlesen…)

http://www.derwesten.de/staedte/bochum/spd-geht-auf-distanz-zu-ratsherr-lichtenberger-id11075120.html

Kommentar
SPD-Chef schützt den OB in spe

Vier Tage vor der Oberbürgermeisterwahl zog die SPD am Mittwoch in Sachen „Life Jugendhilfe“ die Reißleine. Wie es aussieht, ist die Abkehr von SPD-Ratsherr Gerd Lichtenberger aber gar nicht neuen Fakten in dem Skandal um die Betreuung Jugendlicher im Ausland geschuldet, sondern vielmehr der Tatsache, dass Journalisten ihre Arbeit gemacht und Wind von den Spenden bekommen haben. „Schaden von der Partei“ zu nehmen, heißt im Klartext: Wir schützen unseren OB-Kandidaten Thomas Eiskirch. (…weiterlesen…)

http://www.derwesten.de/staedte/bochum/spd-geht-auf-distanz-zu-ratsherr-lichtenberger-id11075120.html