Landesregierung muss hohe Standards in Jugendhilfe sicherstellen – auch im Ausland

Christian Haardt zu mangelhaften Kontrollen bei Auslandsmaßnahmen in der Jugendhilfe:

Nach dem Bekanntwerden von erheblichen Unregelmäßigkeiten rund um die Unterbringung von Kindern und Jugendlichen in Auslandsheimen, hat die CDU-Landtagsfraktion eine Expertenanhörung beantragt. Dazu erklärt Christian Haardt für die CDU-Landtagsfraktion:

„Die skandalösen Vorfälle in einigen Jugendämtern haben gezeigt, dass es erhebliche Kontrolllücken bei der Unterbringung von Kindern und Jugendlichen im Ausland gibt. Dies haben heute die Sachverständigen bestätigt. Auch wurde deutlich, dass die Landesjugendämter viel stärker als bisher über die Situation der Jugendlichen im Ausland informiert werden müssen. Einrichtungen im Ausland, in denen Kinder aus Deutschland untergebracht sind, müssen verpflichtet werden, den Landesjugendämtern entsprechend zu berichten. Zugleich muss die Landesregierung dafür Sorge tragen, dass die Landesjugendämter die ihnen übertragenen Aufgaben bewältigen können. (…weiterlesen…)

http://www.cdu-nrw-fraktion.de/landesregierung-muss-hohe-standards-jugendhilfe-sicherstellen-auch-im-ausland.html

Advertisements

Skandal um Jugendhilfen im Ausland:

Bessere Kontrolle der Jugendämter gefordert

  • Expertenanhörung im Familienausschuss des Landtags
  • umstrittene Erziehungsmaßnahmen im Ausland im Mittelpunkt
  • unabhängige Kontrollinstanz gefordert

Erziehung im Ausland kann eine Chance sein, da waren sich die Experten am Donnerstag (24.09.2015) im Familienausschuss des Landtags einig. Die Jugendlichen würden so aus ihrer Routine gerissen und könnten neue Erfahrungen machen. Doch die Bedingungen müssten stimmen. Und da gab es in der Vergangenheit erhebliche Defizite. Untersuchungen hatten ergeben, dass sich weniger als die Hälfte der Jugendämter die Hilfseinrichtung im Ausland selbst angesehen hätten. Nur 50 Prozent der Betreuungen wurden demnach von Fachkräften durchgeführt, obwohl das gesetzlich vorgeschrieben ist. Die Experten forderten deshalb eine unabhängige Kontrollinstanz. Auch bräuchten die Jugendlichen Beschwerdestellen, an die sie sich wenden können. Die Landesjugendämter sind im Ausland zwar nicht zuständig, Familiengerichte könnten aber über die Maßnahmen entscheiden, um Transparenz herzustellen.

Kinder nach Ungarn gebracht

 

(…weiterlesen…)

http://www1.wdr.de/themen/aktuell/gelsenkirchen-jugendamtskandal-102.html

Düsseldorf: Vermeintliches Mordopfer taucht nach 31 Jahren wieder auf

Als eine Studentin aus Braunschweig im Jahr 1984 plötzlich verschwand, deutete für die Polizei alles auf einen Mord hin. Die damals für tot erklärte Frau lebt aber – unter falschem Namen in Düsseldorf.

Im Juli 1984 verschwand eine 24 Jahre alte Studentin aus Niedersachsen spurlos: Die Polizei ging von einem Tötungsdelikt aus. Fast 31 Jahre später ist die heute 55-Jährige gefunden worden – lebend. Eher zufällig entdeckten Beamte die Frau in Düsseldorf, wo sie unter falschem Namen lebte, teilte die Polizei mit.

Zur Zeit ihres Verschwindens lebte die Frau in einem Studentenwohnheim in Braunschweig. Suchaktionen der Polizei blieben erfolglos. Sogar in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY … ungelöst“ wurde nach der Frau gefahndet, doch auch dort ergaben sich keine Hinweise.

Die Polizei vermutete schließlich, dass die Frau umgebracht worden sei, und leitete Ermittlungen ein. Erhärtet wurde dieser Verdacht damals auch dadurch, dass ein Jahr zuvor ein Mädchen in einem Waldstück bei Wolfsburg getötet worden war. Nachdem die Polizei den Täter ermittelt hatte, gab dieser an, auch die vermisste Studentin aus Braunschweig getötet zu haben. Ende 1989 wurde die Frau offiziell für tot erklärt.

Frau will keinen Kontakt zur Familie

(…weiterlesen…)

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/duesseldorf-vermeintliches-mordopfer-taucht-nach-31-jahren-wieder-auf-a-1054608.html