Skandal um Jugendhilfen im Ausland:

Bessere Kontrolle der Jugendämter gefordert

  • Expertenanhörung im Familienausschuss des Landtags
  • umstrittene Erziehungsmaßnahmen im Ausland im Mittelpunkt
  • unabhängige Kontrollinstanz gefordert

Erziehung im Ausland kann eine Chance sein, da waren sich die Experten am Donnerstag (24.09.2015) im Familienausschuss des Landtags einig. Die Jugendlichen würden so aus ihrer Routine gerissen und könnten neue Erfahrungen machen. Doch die Bedingungen müssten stimmen. Und da gab es in der Vergangenheit erhebliche Defizite. Untersuchungen hatten ergeben, dass sich weniger als die Hälfte der Jugendämter die Hilfseinrichtung im Ausland selbst angesehen hätten. Nur 50 Prozent der Betreuungen wurden demnach von Fachkräften durchgeführt, obwohl das gesetzlich vorgeschrieben ist. Die Experten forderten deshalb eine unabhängige Kontrollinstanz. Auch bräuchten die Jugendlichen Beschwerdestellen, an die sie sich wenden können. Die Landesjugendämter sind im Ausland zwar nicht zuständig, Familiengerichte könnten aber über die Maßnahmen entscheiden, um Transparenz herzustellen.

Kinder nach Ungarn gebracht

 

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http://www1.wdr.de/themen/aktuell/gelsenkirchen-jugendamtskandal-102.html

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