Demo gegen Quer-Denken-Kongress

In Friedberg demonstrieren fast 250 Personen gegen den „Quer-Denken-Kongress“. Der Kongress sei „ein gefährlicher Mix aus rechtsextremer Ideologie, klassischem Rechtspopulismus und weltfremden Verschwörungstheorien“.

Gegen Nazis und Fremdenfeindlichkeit“ heißt es auf einem der Transparente. Vor der Friedberger Stadthalle stehen am Samstagmittag fast 250 Demonstranten. Mit Trillerpfeifen und Musik machen sie auf sich aufmerksam, außerdem sprechen Politiker von SPD, Grünen und Linken. Der Protest richtet sich gegen den „Quer-Denken-Kongress“, zu dem Michael Vogt am Wochenende nach Friedberg eingeladen hatte.

Dieser Kongress, so die SPD-Landtagsabgeordnete Lisa Gnadl in ihrem Statement, „ist ein gefährlicher Mix aus rechtsextremer Ideologie, klassischem Rechtspopulismus und weltfremden Verschwörungstheorien“. Wer solchen vermeintlichen Heilsbringern hinterherlaufe, habe sich „längst in die deutsch-völkische Parallelwelt begeben, die den deutschen Opfermythos zelebriert und den Hass gegen alles schürt, das nicht in das begrenzte Weltbild passt“.

„Hammerhart“, sei das, sagt ein Mann, der während der Demonstration in die Kongresshalle geht. „Mich als Nazi zu beschimpfen! Ich kriege mich gar nicht mehr ein.“ Aus Schleswig-Holstein ist er angereist, um sich „über die Eurosituation und die wirtschaftliche Situation“ zu informieren. Von der „Lügenpropaganda“ der normalen Presse fühlt er sich „manipuliert“. Deshalb informiere er sich lieber über Youtube-Videos und die Internetseite quer-denken.tv. Er wolle sich einfach nur unabhängig vom Mainstream informieren. Aber ein Nazi, nein, das sei er ganz bestimmt nicht. Unerhört sei das.

Verschiedene Unterströmungen

Kein Gespräch mit FR

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http://www.fr-online.de/rhein-main/quer-denken-kongress-demo-gegen-quer-denken-kongress,1472796,32309442.html

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