Parteien begrüßen Rückkehr des Jungen aus Kirgisistan

Wie die Kreisverwaltung im öffentlichen Teil der Sitzung des Jugendhilfeausschuss des Rhein-Sieg-Kreis am 17.11.2015 mitteilte, wird der vor 7 Monaten nach Kirgisistan verbrachte 14-jährige noch in dieser Woche nach Deutschland zurückkehren.  Eine erneute Diagnostik ist vorgesehen, um das weitere Vorgehen planen zu können. Die Kreisverwaltung teilte weiter mit, dass die Rückkehr nichts mit der aktuellen Sicherheitslage in dem 7000 KM entfernten Land zu tun habe.

Dazu Frank Kemper, Kreistagsabgeordneter der Fraktion DIE LINKE: „Wir freuen uns, dass das Kreisjugendamt endlich ein Einsehen hatte und der Junge nun die Chance auf einen Neustart bekommen soll. Seit Bekanntwerden der Auslandsverbringung haben wir diese deutlich kritisiert. Zum einen wegen der prekären Sicherheitslage in dem zentralasiatischen Land, zum anderen aber auch, weil über diese Entfernung keine ausreichende Möglichkeit einer Kontrolle und Begleitung der Maßnahmen besteht.“

In der gleichen Sitzung des Jugendhilfeausschuss war auch Gerhard Lichtenberger, Geschäftsführer der Life Jugendhilfe GmbH, anwesend. Die Life Jugendhilfe GmbH ist Träger der umstrittenen Maßnahme in Kirgisistan. Auch andere Projekte des Unternehmens werden kritisch begleitet, seit die Medien darüber berichteten (u. a. Monitor, Mit Kindern Kasse machen).

Herr Lichtenberger schilderte die Arbeit seines Unternehmens, wie erwartet, durchweg positiv. Auf Fragen zum Stand des Ermittlungsverfahrens der Staatsanwaltschaft Essen gegen ihn wollte er jedoch ebenso wenig Stellung nehmen, wie zur laufenden Prüfung des Rechnungsprüfungsamts Bochum. (…weiterlesen…)

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