Gerichtsvollzieher zerrt Siebenjährigen aus seiner Klasse

Ein Gerichtsvollzieher holt einen Erstklässler aus der Klasse. Die Empörung in der Slowakei ist so groß, dass der Präsident reagiert.

Bratislava. Vor den Augen der Mitschüler ist ein weinender Erstklässler in der Slowakei von einem Gerichtsvollzieher aus dem Unterricht gezerrt worden. Ein Video des groben Vorgehens, das der Gerichtsvollzieher vorschriftsgemäß selbst anfertigte, löste landesweite Empörung aus. Die Mutter des siebenjährigen Schülers und eine Beamtin des Sozialamtes hatten den Gerichtsvollzieher begleitet.

Die Bloggerin und Aktivistin Monika Kozelová schilderte den Fall und veröffentlichte die stark verwackelte Aufnahme auf ihrer Facebookseite. Sie schlug dann schnell Wellen und wurde in slowakischen Medien großes Thema.


Die Bilder dokumentieren, wie der Gerichtsvollzieher in Begleitung der Mutter und der Beamtin die Klasse betritt, um das Kind abzuholen. Trotz der Bitte der Lehrerin um ein gefühlvolleres Vorgehen liest er nur die Gerichtsentscheidung vor, die er nun zu vollstrecken habe. Weiter hört man im Video, wie das Kind verzweifelt schreit: „Lass mich los!“ Dann wird es unter lautem Weinen weggetragen und der Mutter übergeben.

Präsident nennt Vorgang „absolut unzulässig“

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http://www.morgenpost.de/vermischtes/article207578463/Gerichtsvollzieher-zerrt-Siebenjaehrigen-aus-seiner-Klasse.html

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