Zoff um Sexualkunde in NRW: Schüler sollen Analsex mit Dildos nachspielen

Düsseldorf – Analsex, Darkrooms, SM – gehören solche Themen in den Schulunterricht? In NRW sorgen einige Lehrmaterialien für Sexualkunde für Zoff – und das zuständige Schulministerium gibt sich ahnungslos.

Nach Hamburg und Baden-Württemberg sorgen sexualpädagogische Themen im Unterricht jetzt auch im bevölkerungsreichsten Bundesland für Unfrieden. Und Wortführer ist nicht etwa die CDU-Opposition, sondern die FDP.

Deren Schulexpertin Yvonne Gebauer moniert in einem Artikel der Zeitung „Die Welt“ die „sexualpädägogischen Auswüchse“ in NRW. Bereits Zwölfjährige könnten mit „Darkroom“, „Sadomasochismus“ oder „Analsex“ konfrontiert werden. Für Gebauer ein Tabubruch, „weil das für die Persönlichkeitsentwicklung unerlässliche Schamgefühl von Kindern verletzt werde.“

Die Liberalen-Politikerin macht dafür das Unterrichtsmaterial verantwortlich, dass das NRW-Schulministerium für den Unterricht zulasse. Im Detail geht es um das Angebot „Schule der Vielfalt“, das bundesweit Lehrern zur Verfügung steht.

Dieses Angebot stammt von Sexualpädagogen und schwul-lesbischen Gruppen. In NRW fördern und empfehlen laut „Welt“ das Schulministerium der Grünen Sylvia Löhrmann und die Initiative „SchLau“ („Schwul-lesbische Aufklärung“) diese Materialien.

Darin sind bundesweit umstrittene Ideen enthalten. Unter dem Titel „Spielerische Auseinandersetzung mit dem Thema Liebe und Sexualität“ sollen Zwölf- bis 13-Jährige beispielsweise in Klasse 7 Sex-Themen „pantomimisch“ darstellen.

Mögliche Themen sind „Orgasmus“, „Darkroom“, „SM“ oder „zu früh kommen“. Die Autoren des Lehrmaterial verfolgen damit folgendes Ziel: Schüler sollen wichtige Begriffe reflektieren und „sprachfähig zu einem tabuisierten, jedoch sie selbst stark betreffenden Thema“ werden.

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