In der Schweiz 35 Kinder ziehen vor Gericht: Sex-Video? Ohne uns!

Zürich –

Zu schlüpfrig oder spießig? In der Schweiz wird heftig um eine Aids-Aufklärungskampagne gestritten. Die Speerspitze der Kritiker: 35 Minderjährige. Sie ziehen gegen einen umstrittenen Film mit Sex-Szenen vors höchste Gericht des Landes.

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Sex im Auto, Sex in der Badewanne, Sex im Polsterstuhl. Nackte Frauen fallen übereinander her, nackte Männer küssen sich, eine Frau zeigt sich lasziv in Latexmaske.

So wirbt das Bundesamt für Gesundheit in der Schweiz für Aids-Prävention. Das geht einer Gruppe von 35 Kindern und Jugendlichen zu weit. Die Kläger (4 bis 17 Jahre) stören sich an der expliziten Darstellung sexueller Handlungen zwischen homo- und heterosexuellen Paaren, wie unter anderem „Tagesanzeiger“ und „Blick“ berichten.

homosexuelle Paaren

Auch die explizite Darstellung sexueller Handlungen zwischen homosexuellen Paaren stört die Kläger.

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Die im TV-Spot der „Love Life“-Kampagne gezeigten Sex-Szenen  könnten die Entwicklung von Heranwachsenden gefährden, so der Vorwurf der Kläger. Unterstützt werden sie von ihren Eltern und von der christlich orientierten Stiftung Zukunft Schweiz. Oder sollte man besser sagen, dass die Kinder vorgeschickt wurden. Zumal der jüngste Kläger vier Jahre alt ist…

Aids-Aufklärungsfilm

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