Landesarbeitsgericht erklärt Kündigung von Thomas Frings für unwirksam

Die außerordentliche Kündigung des ehemaligen stellvertretenden Jugendamtsleiters Thomas Frings ist unwirksam, das Berufungsverfahren der Stadt Gelsenkirchen vor dem Landesarbeitsgericht (LAG) Hamm abgewiesen, eine Revision nicht möglich. Es sei denn, die Stadt würde versuchen, das Verfahren über den Weg der Nichtzulassungsbeschwerde fortzusetzen.

Frings, der im Sog des Monitor-Berichts „Mit Kindern Kasse machen“ am 18. Mai 2015 eine Verdachtskündigung erhalten hatte, gegen die er in erster Instanz beim Arbeitsgericht Gelsenkirchen mit Erfolg geklagt hatte, folgte den Worten des Vorsitzenden Richters Limberg gestern mit unbewegter Mine. Dabei, sagte er nach Schluss der Verhandlung, habe er die ganze Zeit gehofft, dass das Verfahren so ausgehe. Wörtlich meinte der 59-Jährige: „Ich freue mich, dass das nach 13 Monaten zu Ende ist. Das war keine angenehme Zeit. Auch durch die gesamte Begleitung.“

Wie es jetzt weiter geht? Frings Anwalt Dr. Uwe Klima sagte: „Wir müssen uns jetzt an einen Tisch setzen.“ Allerdings wollen die Parteien erst das schriftliche Urteil samt Begründung abwarten.

„Es geht Herrn Frings auch um seine Reputation“

Ein echter Neustart – Ein Kommentar von Inge Ansahl

(…weiterlesen…)

http://www.derwesten.de/staedte/gelsenkirchen/stadt-gelsenkirchen-muss-ex-vize-jugendamtsleiter-weiterbeschaeftigen-id11943603.html?onepage=true

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Ein Kommentar zu “Landesarbeitsgericht erklärt Kündigung von Thomas Frings für unwirksam

  1. Pingback: FRINGS: Ergebnis des Landesarbeitsgericht Hamm | Beamtendumm

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.