Prozess platzt nach sieben Jahren – Pro und Contra

Einer der bundesweit längsten Strafprozesse platzt nach sieben Jahren, weil Richter während der Befragung einer Zeugin 25 Minuten lang in Unterlagen blättern, die nichts mit dem Verfahren zu tun haben. So geschehen am Mittwoch in Kiel. Begründet wird der Prozessabbruch mit strengen Anforderungen des Bundesgerichtshofs. Demnach habe sich ein Richter einer Zeugenvernehmung mit „uneingeschränktem Interesse“ zu widmen. Einfach austauschen darf man die Richter einer laufenden Hauptverhandlung nicht. Damit müsste das Verfahren wieder völlig neu aufgerollt werden und die Aussagen von mehr als 100 Zeugen dürften nicht verwertet werden. Ist es gerechtfertigt, einen Prozess, in dem es um einen Schaden von 46 Millionen Euro geht, nach 370 Verhandlungstagen abzubrechen? Die Kommentatoren von NDR 1 Welle Nord sind unterschiedlicher Meinung.

Pro Prozessabbruch

 

Contra Prozessabruch

 

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http://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Prozess-platzt-nach-sieben-Jahren-Pro-und-Contra,smsprozess102.html

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