Ministerium bestätigt BR-Recherche Drastische Maßnahmen in der Hälfte aller Heime

Der Bericht spricht von sieben Fällen, in denen Kinder und Jugendliche missbräuchlich weggesperrt und isoliert wurden. Bayerns Sozialministerin Emilia Müller hat die Untersuchung in Auftrag gegeben,  nachdem die Redaktion „BR Recherche“ über Missstände berichtet hat. Der heute vorgestellte Bericht deckt auf: In einem Fall wurde ein Jugendlicher mit geistiger Behinderung in einem Zimmer ohne Klo eingesperrt, als Ersatz erhielt er einen Eimer.
Woanders wurden Bewohner nachts eingesperrt, weil kein Nachtdienst vorhanden war. Auch vergitterte Betten und sogenannte Timeout-Räume werden von manchen Einrichtungen genutzt, um ausrastende Jugendliche zu beruhigen. Rund die Hälfte aller 104 Heime setzt vorübergehend solche freiheitsbeschränkenden Maßnahmen ein, ergab die Untersuchung. Diese sind zwar nicht illegal, Experten mahnen jedoch nur in äußersten Notfällen zu solch drastischen Maßnahmen zu greifen. Ministerin Müller schloss sich dieser Ansicht an:

Dazu Lisa Wreschniok, Reporterin im BR-Recherche-Team:

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http://www.br.de/nachrichten/kinder-heim-geschlossene-einrichtung-100.html

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