Nach „Cum-Ex“: Fahnder entdecken neue „Cum-Fake“- Steuerbetrugsmasche

Berlin –

Nach dem sogenannten „Cum-Ex“-Skandal ist offenbar eine weitere Betrugsmasche aufgeflogen, bei der der Fiskus durch geschickt eingefädelte Aktiengeschäfte möglicherweise um Steuereinnahmen in dreistelliger Millionenhöhe geprellt wurde. Die wichtigsten Fragen und Antworten zu dem Fall.

Was ist bisher bekannt?

Die Staatsanwaltschaft Köln ermittelt gegen mehrere Mitarbeiter einer Bank wegen des Verdachtes auf Steuervergehen bei Aktiengeschäften. Der Kölner Staatsanwalt Rene Seppi sagte, es gebe Auffälligkeiten bei bestimmten Transaktionen, auf die man im Zuge der „Cum-Ex“-Ermittlungen gestoßen sei. Dabei soll es sich nach Einschätzung von Experten um eine perfide Weiterentwicklung des 2012 von den deutschen Behörden gestoppten Steuerbetrugs handeln.

Zur Erinnerung: Worum ging es eigentlich bei „Cum-Ex“?

Es handelt sich mutmaßlich um den größten Steuerbetrug in der deutschen Nachkriegsgeschichte. Dabei nutzten Aktienhändler Schlupflöcher aus und prellten damit zwischen 2001 und 2016 allein den deutschen Fiskus um mehr als 30 Milliarden Euro. Die Masche ging vereinfacht gesagt so: Rund um den Stichtag für die Dividendenzahlung schoben Investoren riesige Aktienpakete mit („cum“) und ohne („ex“) Ausschüttungsanspruch rasch zwischen mehreren Beteiligten hin und her. Dadurch verloren die Finanzämter den Überblick. Sie bescheinigten die auf die Dividenden gezahlten Kapitalertragsteuern mehrfach. Anschließend konnten sich die Trickser die Steuern mehrfach erstatten lassen – obwohl sie nur einmal gezahlt worden waren.

Wie funktioniert die neue Masche?

Wie reagiert Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD)?

Was sagt die Opposition zur Reaktion von Scholz?

(…weiterlesen…)

https://www.mz-web.de/politik/rnd/nach–cum-ex–fahnder-entdecken-neue–cum-fake—steuerbetrugsmasche-31633200

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.