Warum verschwieg die Polizei zwei Gewalt-Vorfälle in Anklam?

Innerhalb der vergangenen eineinhalb Jahre soll der 27-jährige Mann, der sich ab Donnerstag vor dem Landgericht Neubrandenburg verantworten muss, drei Gewalttaten in Anklam und Greifswald begangen haben. Versuchter Totschlag und gefährliche Körperverletzung werden ihm zur Last gelegt.

Seit November 2018 befindet sich der Mann sogar in Untersuchungshaft. Unklar ist bisher, warum es für die ersten beiden Straftaten keine Polizeimeldungen gab und beide Vorfälle damit auch nicht öffentlich wurden. Am 22. Juli 2017 soll der Mann gegen 15.30 Uhr am Anklamer Peeneufer einen Syrer mit seinem Taschenmesser angegriffen und verletzt haben. Wäre das nicht ein Fall gewesen, über den man damals auch die Öffentlichkeit hätte informieren müssen?

Polizei wiegelt ab: Müssen nicht über alles informieren

Anklams Polizeisprecher Axel Falkenberg rechtfertigt das Verhalten der damals zuständigen Beamten: „Der 22. Juli fiel 2017 auf einen Samstag. Nach der Sichtung der Akte fällt auf, dass es sich um einen komplexen Fall gehandelt hat. Zunächst gab es widersprüchliche Aussagen, dann war die Stichverletzung nicht so schlimm wie gedacht,“ erklärt der Pressesprecher.

Polizeipräsidium ergeht sich in Allgemeinplätze

Nach drittem Vorfall im November in U-Haft

(…weiterlesen…)

https://www.nordkurier.de/anklam/warum-verschwieg-die-polizei-zwei-gewalt-vorfaelle-in-anklam-1034223601.html?fbclid=IwAR2fZrppniLbLyfL8Ag2t-sprAE2UwHgkAGLr25cCU_80Uskvs96dBvR__M

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.